Das schwere Erbe des Abdurrahman Wahid

Urs Morf

Von Urs Morf

Di, 24. Juli 2001

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Die neue indonesische Präsidentin Megawati will den Scherbenhaufen ihres Vorgängers beseitigen - doch noch fehlt das Konzept.

Mit der Entmachtung von Präsident Abdurrahman Wahid geht in Indonesien ein bizarrer Machtkampf zu Ende. Ob seine Nachfolgerin Megawati Sukarnoputri die innenpolitischen Probleme der weltweit größten muslimischen Nation wird lösen können, muss allerdings bezweifelt werden.
Bis zuletzt hatte Wahid versucht, das Steuer noch herumzureißen. In der Nacht von Sonntag auf Montag war er nochmals vor die Kameras des staatlichen Fernsehsenders getreten und hatte mit der Begründung, die Pläne des Volkskongresses (MPR) ihn zu entmachten brächten die Nation in Gefahr, den Notstand ausgerufen. In einem Dekret ordnete der Präsident sofort die Auflösung des Parlaments ...

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