Geschichte

Denzlingen hatte im Mittelalter einen Erzstollen – ertragreich war er wohl nicht

Sebastian Krüger

Von Sebastian Krüger

Di, 23. Juli 2019 um 21:26 Uhr

Denzlingen

BZ-Plus Der Stollen geht 40 Meter tief unter die Erde und diente im Mittelalter dem Eisenerzabbau. Warum er rund 400 Jahre später wohl reaktiviert wurde, ist indes unklar. Denn viel zu Schürfen gab es dort nicht.

Mittlerweile ist es Gewissheit: Denzlingen hat seinen eigenen Stollen. Vermutlich wurde unterm Einbollen bereits im 13. Jahrhundert Eisenerz geschürft. Im 17. Jahrhundert erlebte der Stollen dann wohl eine Renaissance. Warum? Darüber rätseln die Fachleute. Denn sonderlich ertragreich wer der Stollen wohl nicht.

Nur wenigen Menschen sei bekannt, dass es auf der Denzlinger Gemarkung einen noch begehbaren Bergbaustollen gebe, sagt Historiker Dieter Geuenich, der auch für die Freien Wähler im Gemeinderat sitzt. Der Eingang zu diesem Stollen sei bis vor kurzem noch zugewachsen gewesen und man habe durch kniehohes, eiskaltes Wasser waten müssen, um ins Innere vorzudringen.

"Denzlingen war eher für seine Erzaufbereitung als ...

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