Keine Verletzten

Denzlinger Feuerwehr löscht Brand im Gewerbegebiet und verhindert Schlimmeres

Sebastian Krüger

Von Sebastian Krüger

So, 28. Juni 2020 um 15:45 Uhr

Denzlingen

Möglicherweise waren defekte Photovoltaikanlagen für das Feuer am Freitag verantwortlich, dass die Denzlinger Wehr zügig unter Kontrolle brachte. Der Schaden dürfte im fünfstelligen Bereich liegen

Glück im Unglück: Weil die Feuerwehr schnell alarmiert wurde und nur einen kurzen Anfahrtsweg hatte, konnte sie am Freitag Schlimmeres verhindern. Sie löschte den brennenden Dachstuhl eines Holzbetriebs im Denzlinger Gewerbegebiets, bevor das Feuer um sich greifen konnte, teilte Sprecher Stephan Konrad mit. Obwohl Vater und Sohn sich während des Brands im Haus befanden, wurden sie nicht verletzt. Das Wohnhaus bleibt bewohnbar, der Schaden im Dachbereich liegt laut Konrad aber im fünfstelligen Bereich. Unter anderem sind mehrere Photovoltaik-Anlagen zerstört.

Auch DRK und Polizei vor Ort

Zunächst gingen die angerückten Kräfte von einem Zimmerbrand im Dachgeschoss aus. Dort brannte es aber nicht. Vielmehr konnte die Feuerwehr ein Solarmodul als Brandherd auf dem Dach lokalisieren, welches sie über eine Drehleiter zügig löschte. Gleichzeitig verhinderte die Wehr, dass sich das Feuer auf der westlichen Giebelseite über eine brennende Unterspannfolie ausbreiten konnte.

Möglicherweise habe eine defekte Photovoltaik-Anlage den Brand verursacht, vermutete die Denzlinger Feuerwehr, die vom Kreisbrandmeister, den Feuerwehren Vörstetten und Reute, den Ortsvereinen des Roten Kreuzes Denzlingen und Vörstetten sowie vom DRK-Rettungsdienst unterstützt wurden. Auch mehrere Streifenwagen der Polizei waren vor Ort.