Der Balkan bleibt ein Pulverfass

Winfried Veit

Von Winfried Veit

Mi, 23. Januar 2019 um 22:01 Uhr

Kolumnen (Sonstige)

BZ-Plus BZ-Gastbeitrag: Winfried Veit plädiert dafür, dass die EU ihre Erweiterung in Südosteuropa zurückstellt und zunächst einmal Stabilität in der Region schafft.

Seit dem Ende der jugoslawischen Nachfolgekriege, also seit über zwanzig Jahren, ist die Europäische Union auf dem Balkan massiv präsent: mit direkter Verantwortung in Bosnien-Herzegowina und im Kosovo. Auch mit den Beitrittsversprechen für alle sechs Westbalkanländer und Beitrittsverhandlungen mit zwei von ihnen – Serbien und Montenegro – zeigt die EU Präsenz. Und nicht zuletzt mit der EU-Mitgliedschaft von Bulgarien und Rumänien seit 2007. Das Resultat ist ernüchternd: Der Balkan bleibt weiter ein Pulverfass. Nicht einmal in den Mitgliedsstaaten Bulgarien und Rumänien ist es der EU gelungen, ihre Standards durchzusetzen und die ökonomische ...

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