Spanien

Der berüchtigtste Folterer der Franco-Jahre ist an Covid-19 gestorben

Martin Dahms

Von Martin Dahms

Sa, 09. Mai 2020 um 21:53 Uhr

Panorama

BZ-Plus "Er war klein, hässlich, mit hervorspringenden Augen. Und er genoss es, zu foltern". Am Donnerstag ist "Billy el Niño", der Polizist und Folterer, in Madrid im Alter von 73 Jahre gestorben.

"Er war klein, hässlich, mit hervorspringenden Augen. 28 Jahre alt, nur zwei Jahre älter als ich. Und er genoss es, zu foltern". So erinnerte sich Felisa Echegoyen vor sieben Jahren im Gespräch mit Korrespondenten.

Anlass war ein Prozess gegen den Mann, der dann doch einmal vor Gericht musste. Weiter sagte die frühere kommunistische Aktivistin: "Man merkte es ihm an, weil er inmitten des Wütens, wenn er dir Ohrfeigen und Tritte gab, einen Ausdruck der Freude, der Zufriedenheit zeigte." Er, das war "Billy el Niño", was im Spanischen für "Billy the Kid" steht, den amerikanischen Revolverhelden. Mit bürgerlichem Namen hieß er Juan ...

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