Südbadischer Pokal

Letzter Härtetest für den Offenburger FV und FSV Altdorf

Lukas Karrer und Martin Oswald

Von Lukas Karrer & Martin Oswald

Do, 13. August 2020 um 18:13 Uhr

Verbandsliga Südbaden

Die zweite Runde im südbadischen Pokal ist die letzte Generalprobe vor dem Saisonstart. Der Offenburger FV hat an seinen Gegner gute Erinnerungen, der FSV Altdorf will auswärts Nadelstiche setzen.

Die Vorzeichen unterscheiden sich dabei deutlich, denn während Verbandsligist Offenburger FV zuhause gegen den VfB Bühl klarer Favorit ist, gilt Landesligist FSV Altdorf bei RW Stegen eher als Außenseiter. Doch eint ein Gedanke beide Teams: Das Achtelfinale wäre eine schöne Sache.

Offenburger FV – VfB Bühl, Samstag, 18 Uhr. Die letzten Pflichtspiele des Offenburger FV gegen Pokalgegner VfB Bühl liegen bereits fünf Jahre zurück. Bei den OFV-Sympathisanten, die sich noch an die Verbandsligaduelle aus der Saison 2015/16 erinnern können, dürfte der heutige Landesligist in bester Erinnerung sein: Der OFV gewann 5:0 und 4:0. "Wir wollen ins Achtelfinale und die guten Phasen aus dem Spiel gegen Schutterwald konstanter abrufen", so OFV-Coach Benjamin Pfahler.

Wie schon am vergangenen Freitagabend steht für die Offenburger vermutlich erneut eine Partie an, in der die Pfahler-Elf viel Ballbesitz haben wird. "Es ist wichtig, dass wir im spielerischen und taktischen Bereich weitere Schritte nach vorne machen", so Pfahler. Der Einsatz von Dennis Kopf, der angeschlagen ist, ist fraglich. Der zuletzt überzeugende Innenverteidiger Maximilian Leist muss urlaubsbedingt passen. "Wir müssen im Abwehrzentrum umstellen. Eventuell wird Max Diestelzweig nach seiner Verletzung wieder eine Option für die erste Elf sein", sagt Pfahler. Eine weitere Möglichkeit ist, dass Nico Schlieter aus dem Mittelfeld zurück rückt.

FSV RW Stegen – FSV Altdorf, Sonntag, 15.15 Uhr. Eine Woche vor Saisonstart kann der FSV Altdorf einen letzten Härtetest absolvieren. In der zweiten Runde des südbadischen Pokals gastieren die Schwarz-Weißen beim Landesligisten der Staffel II, FSV RW Stegen. "Stegen ist nochmals eine Stufe stärker als die bisherigen Pokalgegner einzustufen. Ich bin gespannt, wie sich die Mannschaft aus der Affäre ziehen wird", sagt Co-Trainer Dirk Wagner, der am Sonntag den im Urlaub befindlichen Chefcoach Reiner Heitz vertreten wird.

Die Corona-Saison schlossen die Breisgauer mit einem vierten Platz ab und sind spielerisch stärker als die Altdorfer einzuschätzen. Daher lautet die Marschroute der Gäste: Ein frühes Gegentor vermeiden und wenn möglich über die schnellen Konterspieler wie Florian Karl eigene Nadelstiche zu setzen. Ob diese Taktik sich umsetzen lässt und am Ende zum Weiterkommen reicht, muss sich allerdings erst noch zeigen. Ein Einzug in die nächste Runde ist Motivation genug. Sollten Felix Pietrock und Florian Karl bis zum Sonntag ihre muskulären Probleme überwunden haben, wird Wagner erstmals in der Vorbereitung der gesamte Kader zur Verfügung stehen.