Der Start in die EM gelingt mit einem 22:19-Sieg

dpa

Von dpa

Fr, 04. Dezember 2020

Nationalmannschaft

Deutsche Handballerinnen besiegen Rumänien.

Nach dem guten EM-Start tanzten die deutschen Handballerinnen ausgelassen über das Parkett, dann posierten sie strahlend für das Siegerfoto. Mit dem 22:19 (13:10) gegen Rumänien nahm die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) am Donnerstag in Kolding die erste hohe Turnier-Hürde und damit die Hauptrunde fest ins Visier. "Ich freue mich riesig über die Leistung der Mannschaft. Unter den aktuellen Bedingungen ist das eine tolle Sache, dass wir erfolgreich gestartet sind", lobte Co-Trainer Alexander Koke. "Das war unser Ziel. So kann es weitergehen."

Beim verdienten Erfolg im Duell mit dem EM-Vierten von 2018 waren Emily Bölk, Julia Maidhof und Kim Naidzinavicius mit jeweils vier Toren beste deutsche Werferinnen. "Wir sind alle happy. Wir waren richtig heiß auf das Spiel", sagte Rückraum-Ass Bölk, die zur besten Spielerin der Partie gekürt wurde. Nächster Vorrundengegner der DHB-Auswahl in der Gruppe D ist am Samstag (18.15 Uhr/sportdeutschland.tv) der siebenmalige Rekord-Europameister Norwegen. Zum Abschluss geht es am Montag (18.15 Uhr) gegen Polen. Die besten drei Teams der Gruppe erreichen die Hauptrunde.

Die deutsche Mannschaft war ungeachtet der schwierigen Corona-Umstände zu Beginn hellwach und erwischte einen Start nach Maß. Nach gut zwölf Minuten lag das Team von Koke, der den nach einem positiven Corona-Fall immer noch zuhause festsitzenden Bundestrainer Henk Groener als Chef an der Seitenlinie gut vertrat, mit 8:2 vorn. Die Abwehr stand hervorragend und nahm die viermalige Welt-Handballerin Cristina Neagu fast völlig aus dem Spiel. Nach 36 Minuten stand es 14:14, Deutschlands Team zeigte nun Nerven – zwei vergebene Siebenmeter und Fehlpässe waren Beleg dafür. Doch dann ging ein Ruck durch das Team. Beim 19:16 (46.) war das Drei-Tore-Polster wieder hergestellt. Das lag vor allem an der starken Abwehr mit einer guten Torhüterin Dinah Eckerle.