Deutsche Bahn

Der Steuerzahler muss dafür aufkommen

Karl Moos

Von Karl Moos (Rheinfelden)

Di, 06. April 2021

Leserbriefe

Zu: "Miese Bilanz, höhere Löhne", Beitrag von Thomas Wüpper (Wirtschaft, 23. März)

Dass die Deutsche Bahn im vergangenen Jahr einen Rekordverlust eingefahren hat, wird vorwiegend auf die Corona-Pandemie zurückgeführt. Der Steuerzahler, der dafür aufkommen muss, kann das nur betrübt zur Kenntnis nehmen. Dass jedoch den Vorstandsherren eine weitere Erhöhung ihrer Einkommen, die schon bisher über zwei Millionen Euro jährlich lagen, zugebilligt wird, macht sprachlos. Wen wundert’s, dass auch der ehemalige CDU-Vorsitzende Pofalla, heute DB-Vizevorstand, die Taschen nicht voll genug bekommen kann? Heinrich Heine hat es im 19. Jahrhundert treffend ausgedrückt: "Hat man viel, so wird man bald noch viel mehr dazu bekommen. Wer nur wenig hat, dem wird auch das wenige genommen." Karl Moos, Rheinfelden