Analyse

Der strikte Lockdown richtet Südafrika zugrunde

Johannes Dieterich

Von Johannes Dieterich

Mi, 13. Mai 2020 um 22:01 Uhr

Ausland

BZ-Plus In Südafrika versucht man, mit drakonischen Maßnahmen dem Coronavirus Einhalt zu gebieten. Die Bevölkerung leidet zunehmend darunter.

In Südafrika liegen die Nerven blank. Nach über sechs Wochen strikter Ausgangssperre werden die Stimmen immer lauter, die ein Ende der drakonischen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus fordern: Der Regierung unter Präsident Cyril Ramaphosa werden Inkompetenz, autokratischer Führungsstil und mutwillige Zerstörung der ohnehin darbenden Wirtschaft des Landes vorgeworfen. Noch kommt es zu keinen Protesten oder gar Aufständen: Hält sich Ramaphosa aber weiterhin hinter seinen umstrittenen Ministern versteckt, ist auch das nicht ausgeschlossen.

Dabei hatte alles so verheißungsvoll begonnen. Noch bevor die Zahl der Infizierten im dreistelligen Bereich angelangt war, wandte sich der Präsident in einer ...

Lesen Sie jetzt alle BZ-Inhalte!

NUR BIS ENDE MAI: 6 Monate unbegrenzt BZ-Online lesen zum halben Preis. Jetzt 50% sparen

Alternativ können Sie pro Monat 5 Artikel kostenlos lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel. Registrieren Sie sich hier:

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 5 Artikel/Monat kostenlos lesen - inkl. BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel
  • Redaktioneller Newsletter mit den wichtigsten Nachrichten aus Südbaden
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten. Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ