Weihnachten

Der Weg Jesu, der Weg des Kreuzes, führt zum Erkennen der Wahrheit Gottes

Birgit Lemke

Von Birgit Lemke (Lahr)

Do, 07. Januar 2021

Leserbriefe

Zu: "Die gar nicht so Heilige Nacht", Interview von Christa Sigg mit Simone Paganini (Kultur, 24. Dezember)

Warum bekommen Pfarrer, Priester und andere Studierte eine ganze Seite zu Verfügung gestellt, auf der sie Dinge behaupten dürfen, die dem geschriebenen Wort Gottes entgegenstehen? Wenn diese ihrem historisch-kritischen Studium glauben, dürfen sie das selbstverständlich. Jedoch darf dies nicht unwidersprochen bleiben, denn sie reden im Namen Christi. Gleichwohl legen sie seine Worte nach ihrem weltlich begrenzten Verstand aus.

Die Heilige Schrift aber, die über Jahrhunderte entstanden ist, lässt sich nur mit dem Heiligen Geist verstehen. Dieser wiederum wird nur denen gegeben, die den Weg Jesu selber gehen. Wer von diesem Weg abweicht und trotzdem seinen Namen trägt, der ist zum falschen Propheten geworden. Der Weg Jesu, der Weg des Kreuzes, aber führt zum Erkennen der Wahrheit Gottes, die mehr erkennt als alle Wissenschaften dieser Welt. Auch die "Wundergeschichten, die aufgeklärte Christen heute nicht mehr überzeugen können", führt aber hier zu weit.

Noch ein Wort zum aufgeklärten Menschen und seiner zeitgeistlichen Bildung: Als Diplompädagogin schäme ich mich meiner Berufsbezeichnung und erachte diese als wertlos. Heutige Pädagogik ist auf philosophische, wissenschaftliche Lehren und chemische Elemente gegründet. "An seinen Früchten aber werdet ihr ihn erkennen." Darum lassen sich an den Kindern ihre Lehrer erkennen. Der gelebte Christus als fleischgewordenes Wort bringt nie Ängste oder andere Verhaltensauffälligkeiten hervor und kann auch das schlimmste Verhalten zum Guten hinführen. Diese Erfahrung mache ich täglich mit den mir anvertrauten Kindern. Dies sind unsere Früchte. Unter anderem daran lassen sich wahre Christen und der Widerchrist erkennen. Letzterer trägt den Namen "Christ", lebt, redet und lehrt aber nach dieser Welt und ihrer vermeintlichen Klugheit. Birgit Lemke, Lahr