Handball

Der zweite Spieltag verlief für die Handballclubs der Region alles andere als erfolgreich

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Von Werner Hornig & Matthias Konzok

Mi, 14. Oktober 2020 um 13:47 Uhr

Südbadenliga

Die Handballteams der HSG Dreiland erzielten keine Punkte: Auftaktniederlage für die SG Maulburg/Steinen und der TV Todtnau erzielt nur 13 Treffer.

Der zweite Spieltag verlief für die Handballclubs der Region alles andere als erfolgreich. Viermal bemühten sich die HSG Dreiland, die SG Maulburg/Steinen und der TV Todtnau um Punkte – vergeblich.

HSG Freiburg II – HSG Dreiland 26:20. Es könnte eine schwierige Saison werden für die Südbadenliga-Handballerinnen der HSG Dreiland. Derzeit ist der Kader zu dünn besetzt, der Ausfall einer Leistungsträgerin wie Jana Darius machte sich auch bei der zweiten Saisonniederlage umso bemerkbarer. Bei der HSG Freiburg II (20:26), bei der neben einem Trio des Zweitliga-Kaders mit Svenja Friedlin und Miriam Tepel auch zwei bisherige Lörrach-Weilerinnen mitwirkten, sah Dreiland-Coach Joachim Hußmann "bis zur 43. Minute ein offenes Spiel". Dann der Knackpunkt: In Überzahl gelang seinem Team nur ein Tor (16:18), Freiburg zog per 4:0-Lauf davon (22:16/50.). Danach "war die Luft draußen, die Kräfte sind geschwunden", so Hußmann. Die angespannte Personallage bedingte, dass Maria Winzer 52 Minuten durchspielen und Tina Wollschläger – mit zwölf Toren erneut beste HSG-Werferin – sich ihre Verschnaufpausen mit dem Wechsel an den Kreis abholen musste.
Tore Dreiland: Wollschläger 12/6, Herzog 4, Leisinger 2, Knössel 1, Winzer 1. Spielfilm: 2:3 (7.), 6:5 (17.), 11:7 (25.), 13:10 – 18:16 (43.), 22:16 (50.), 26:18 (56.), 26:20.

SG Maulburg/Steinen – SG Waldkirch/Denzlingen 28:29. Unglücklich hat Maulburg/Steinen sein Auftaktspiel verloren. Dabei ließ sich der Landesligist gegen Waldkirch auch durch Vier-Tore-Rückstände, wie zur Pause (13:16), nicht beirren. Jonas Waideles 18:18-Ausgleich (38.) beflügelte die Maulburger, Marvin Grun, mit elf Toren bester Werfer, traf zur Führung (21:20/44.). Entscheidend: Erst scheiterte Grun per Siebenmeter, dann kassierte Maulburg in Unterzahl das 27:29 (58.). "Sicherlich haben uns die vielen Zeitstrafen einen Punkt gekostet. Gegen Ende der Partie haben wir viel Kraft lassen müssen", sagte Spielertrainer André Leuchtmann, "mindestens ein Punkt wäre trotzdem möglich gewesen."
Tore SGMS: Grun 11/3, Bülow 5, Knoblich 5, Leuchtmann 3, Waidele 2, Lindner 1, Störk 1. Spielfilm: 2:4 (7.), 4:7 (16.), 7:11 (22.), 11:13 (26.), 13:16 – 18:18 (38.), 22:21 (45.), 24:24 (52.), 27:27 (56.), 28:29.

HSG Dreiland – HG Müllheim/Neuenburg 29:33. Mit dem zehnfachen Torschützen Raphael Dinse sorgte just ein Ex-Weiler für die Landesliga-Pleite der HSG Dreiland. "Wir haben zu viele einfache Abschlüsse zugelassen", bemängelte HSG-Coach Igor Bojic. Nach der Weil-Lörracher 2:0-Führung (2.) übernahmen die Gäste das Kommando, lagen zur Pause 18:12 vorn. Selbst als Dreiland bis auf vier Treffer herankam (17:21/39.), hatte Müllheim die Partie weiter im Griff. Im nächsten Heimspiel gegen den TV Todtnau "wird sich eine andere Mannschaft präsentieren", ist sich Igor Bojic sicher.
Tore HSG: Ludwig 6, Bechtel 4/1, Ahrens 3, Hopp 3/2, Müller 3, Weber 3, Albu 2/2, Sain 2, Haunschild 1, Knössel 1, Palasz 1. Spielfilm: 2:6 (7.), 4:9 (11.), 7:13 (22.), 12:18 – 16:21 (36.), 19:27 (49.), 25:30 (57.), 29:33.

TV Todtnau – HU Freiburg II 13:19. Nur 13 Treffer – Schmalhans war Küchenmeister beim Todtnauer Landesligaspiel. TVT-Trainer Volker Schwark sah ein "sehr ungewöhnliches Spiel, geprägt von starken Torhütern und Abwehrreihen beiderseits". Nur zweimal traf der Aufsteiger im ersten Abschnitt zum Ausgleich. Die HU gewann verdient, weil sie "zwei handballerische Elemente deutlich besser löste", sagte Schwark. Freiburg nutzte beide Siebenmeter, versiebte Todtnau alle drei. Und: "Wir erzielten bei drei Überzahlsituationen ein Tor, während Freiburg siebenmal bei fünf Überzahlspielen traf", so Schwark, der hocherfreut über die eigenen Fans war: "Sie haben während des kompletten Spiels Rabatz gemacht."
Tore TVT: Kimmig 4, Muser 4, Dummin 2, Hilger 1, Kumpf 1, Steinebrunner 1. Spielfilm: 0:2 (8.),4:4 (16.), 6:7 (24.), 7:8 – 8:11 (39.), 10:15 (48.), 13:16 (55.), 13:19.