"Bei der NPD trennt sich die Spreu vom Weizen"

Dietmar Ostermann

Von Dietmar Ostermann

Sa, 08. Oktober 2016

Deutschland

BZ-INTERVIEW mit dem Neonazi-Experten Toralf Staud über die Folgen des AfD-Höhenflugs für die rechtsextreme Altpartei.

FREIBURG. Der Höhenflug der AfD macht auch der NPD zu schaffen: In Mecklenburg-Vorpommern verlor die rechtsextreme Partei die letzte Landtagsfraktion, vor allem im Osten geraten gewachsene Strukturen unter Druck. Mit dem Neonazi-Experten und Autor Toralf Staud sprach Dietmar Ostermann.

BZ: Herr Staud, die AfD setzt den demokratischen Parteien zu, aber auch der NPD. Wie kommt das?
Staud: Bei der NPD trennt sich die Spreu vom Weizen: Die harten, militanten Neonazis können mit der AfD nichts anfangen. Sie ist ihnen viel zu weich, fast eine "Systempartei". Manche glauben gar, die AfD wurde vom Verfassungsschutz gegründet, um der NPD das Wasser abzugraben. Aber NPD-Wahlerfolge vor allem in Ostdeutschland beruhten immer auch auf Protestwählern. In Mecklenburg etwa gibt es rund drei Prozent Stammwähler, bei der ...

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