BZ-Interview

Gernot Erler will nicht als Russland-Versteher gelten

Thomas Maron

Von Thomas Maron

Mi, 15. Januar 2014 um 00:00 Uhr

Deutschland

Auf Kritik an Russland muss man nicht verzichten – man sollte jedoch die Tonlage überdenken, erklärt Gernot Erler im BZ-Interview.

Der neue Russland-Koordinator der Bundesregierung, Gernot Erler, will nicht als "Russland-Versteher" gelten. Es gehe nicht darum, auf Kritik zu verzichten. Man müsse aber darüber nachdenken, wie russische Positionen zustande kämen, sagt der SPD-Politiker im Gespräch mit Thomas Maron.

"Gerade im vergangenen Jahr ist die wichtige Rolle Russlands bei der Bewältigung internationaler Konflikte sehr deutlich geworden." Gernot Erler BZ: Herr Erler, was wird sich im Verhältnis zu Russland mit einem Außenminister Frank-Walter Steinmeier und einem Russland-Beauftragten Erler ändern?
Erler: Gerade im vergangenen Jahr ist die wichtige Rolle Russlands bei der Bewältigung internationaler Konflikte sehr deutlich geworden. Deshalb wollen wir dazu beizutragen, dass Russland auf dem konstruktiven Weg, den das Land etwa im Syrien-Konflikt oder bei der Lösung der Probleme im Iran eingeschlagen hat, weiter vorangeht.

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