Kommentar

Die Fridays-for-Future-Bewegung darf nicht mehr kleingeredet werden

Stefan Hupka

Von Stefan Hupka

Fr, 24. Mai 2019 um 22:02 Uhr

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BZ-Plus Hunderttausende waren dieses Mal auf der Straße – 10.000 allein in Freiburg. Die Bewegung Fridays for Future ist so ausdauernd und penetrant, wie es ihr Anliegen verdient.

Jede Bewegung braucht Rituale, auch die globale Bewegung, die zum Kampf gegen die menschengemachte Erderwärmung aufruft. Sie hat erneut Hunderttausende auf die Straßen gebracht, schon wieder an einem Freitag. Aber das ist mehr als nur ein Ritual. Es ist Ausdruck eines politischen Willens, der nicht mehr ignoriert kann – und auch nicht mehr kleingeredet werden darf.

Diese Bewegung hat es schwerer als frühere, von denen mancher Veteran heute noch schwärmt. Denn dieser Bewegung fehlt das Objekt. Da ist keine Fabrik, zu der man marschieren kann. Es gibt – außer bei Hambach – weithin auch keinen Bauzaun, vor dem man sich aufbauen kann. Und keine Staatsgewalt, die sich mit Helm, Schild und Schlagstock entgegenstellt.

Am Verdrängen hindern ...

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