Ortschaftsrat

Die Friedhofsbrücke in Yach wird ab 2022 erneuert

Roland Gutjahr

Von Roland Gutjahr

Fr, 11. Juni 2021 um 07:24 Uhr

Elzach

Die Sanierung bedeutet Einschränkungen für Anwohner und Friedhofsbesucher. Thema im Ortschaftsrat waren auch Parkplätze – nicht immer werde geparkt, wo ein Parkplatz vorgesehen ist.

Zunächst ging es um einen 24 Stunden öffentlich zugänglichen Defibrillator. Schon in der letzten Sitzung hatten Vertreter des Roten Kreuzes Werbung dafür gemacht. Ortsvorsteher Hubert Disch berichtete nun von einem Angebot von 1900 Euro inklusive achtjährigem Betreuungsvertrag, das günstig zu Buche schlägt. Als Standort wurde die gemeindeeigene Toilette gewählt. Zwar sei der Defibrillator so gegen Nässe und Kälte geschützt, doch gaben einige Räte zu bedenken, dass der Standort nicht einsehbar sei. Sie befürchteten zudem willkürlichen Beschädigungen.

Eine größere Maßnahme in der Ortsmitte steht ab nächstem Frühjahr an: Die Friedhofsbrücke soll saniert beziehungsweise erneuert werden, ebenso soll die anschließende rechte Bachseite sowie der angrenzende Gehweg neu gesichert und ausgebessert werden. Durch die Tangierung des Yachbaches stehe für die Baumaßnahme laut der Wasserwirtschaft nur das Zeitfenster von April bis Oktober zur Verfügung, erklärte Hubert Disch. Zwei Drittel bis drei Viertel der Finanzierung übernehme das Land, den Rest die Gemeinde. "Die Planungen laufen in vollen Touren, im Frühjahr 2022 wird mit der Baumaßnahme gestartet", sagte Disch.

Parkplätze im Ort nicht gleich stark belegt

Von den Baustellen werden einige Anlieger und alle Friedhofsbesucher betroffen sein. Disch habe deshalb bereits Vorgespräche geführt. Die am stärksten beeinträchtigten Eigentümer, über deren Brücke und Grundstücke die Behelfszufahrt erfolgen soll, waren bei der Sitzung anwesend. "Wir haben hierdurch Beeinträchtigungen bis hin zur eventuellen Mietminderung, deshalb erwarten wir auch, dass die Stadt uns entgegen kommt", äußerte ein Eigentümer. Eine Eigentümerin betonte, dass ihr die rechtliche Absicherung bei eventuellen Unfällen wichtig sei. Disch versprach, dass beachtet werde, das Zeitfenster so kurz wie möglich zu halten.

Ebenso bat er die Yacher, nur noch im öffentlichen Parkbereich zu parken: "Wenn alle wissen, wo sie parken könnten, wäre es im Yacher Tal nicht schlecht bestellt", leitete er zum nächsten Tagesordnungspunkt über: Circa 60 Parkplätze hätten Disch und Kreisbaumeister Martin Vogt bei einer Begehung fürs ganze Tal gezählt. Sie stellten allerdings fest, dass die Plätze nicht gleichmäßig frequentiert werden, manche seien voller als andere. Ihm sei schon gesagt worden, dass ein freier Parkplatz zu weit vom eigentlichen Ziel entfernt gewesen sei, sagte Disch. Um die Parksituation zu verbessern, wolle man ergänzend ausschildern. Vor allem am Parkplatz beim ehemaligen "Rebstock", wo sich das Tal teilt, gibt es immer wieder Probleme wegen zu vieler Autos, da dieser Platz auch offizieller Wendeplatz der Nahverkehrsbusse ist.

Am Ende der Sitzung gab Disch außerdem bekannt, dass der Veranstaltungsraum eine neue Küche erhalten hat, die den Vereinen in nächster Zeit vorgestellt wird. Zudem soll in den kommenden zwei Wochen der Um- und Neubau des Kindergartens abgeschlossen werden. "Wir können in Yach dann 75 Kinder aufnehmen", sagte Disch. Thomas Hall, der in Yach als örtlicher ehrenamtlicher Ortswegewart fungiert, gab einen Zustandsbericht über die Wanderwege (vor allem Brot, -Hirten,- und Höhenweg) sowie deren Hinweistafeln und Beschilderungen.