Corona-Lichtblicke

Die "Lichtblicke" von Markgräflern machen Mut – ein Überblick

Sophia Hesser

Von Sophia Hesser

Fr, 05. Juni 2020 um 17:47 Uhr

Müllheim

Die Serie "Lichtblicke" der BZ-Redaktion Müllheim geht zu Ende. Sie sollte in der Corona-Krise etwas Mut machen und positiv stimmen. Die Sammlung der 23 Teile gibt es auf BZ-Online.

Blumen für die Arzthelferin, Pralinen für die Kassiererin im Supermarkt und mutmachende Worte von Stammgästen der Pizzeria, aber auch das Glück, gesund zu sein, mehr Zeit zu haben oder Corona-Patienten wieder gesund zu sehen. Auf die Frage, ob es für sie in der Corona-Krise auch einen Lichtblick gibt, haben uns Menschen im Markgräflerland mutmachende, rührende und nachdenkliche Antworten gegeben. Diese haben wir in einer Serie veröffentlicht, die es zum Nachlesen gebündelt auf BZ-Online gibt.

Als im März das Coronavirus unseren Alltag so richtig zu verändern begann, als die Zahl der Infizierten immer weiter anstieg, langsam das öffentliche Leben eingefroren wurde und es nur noch negative Nachrichten zu geben schien, entschieden wir uns in der Redaktion Müllheim die Serie "Lichtblicke" ins Leben zu rufen. In wenigen Zeilen wollten wir den Lesern etwas Positives am Morgen mit auf den Weg geben, wollten Menschen aus der Region zu Wort kommen und sie berichten lassen, ob es bei all den Sorgen, Nöten und Ängste, die Corona mit sich bringt, nicht auch etwas Positives gibt.

Und ganz ehrlich – ein bisschen haben wir die Serie auch für uns selbst gemacht: Als plötzlich alle Kollegen im Homeoffice waren, jeder allein vor seinem Computer, vor der Haustür die Straßen immer leerer wurden und wir von Schließungen, gesundheitlichen und wirtschaftlichen Gefahren und Sorgen berichteten, da war auch bei uns selbst die Sehnsucht nach Positivem, nach Schönem, nach Mutmachendem riesengroß.

Wir danken allen, die mitgemacht und (auch uns) Mut gemacht haben!

Wir fragten eine Pfarrerin, einen Musiker, eine Künstlerin, einen Sportvereinsvorsitzenden, einen Feuerwehrkommandanten, einen Bürgermeister, eine Yogalehrerin, einen Restaurantbesitzer und andere nach Lichtblicken. Die Sorge, dass die doch persönlichen und emotionalen Fragen vielleicht niemand beantworten möchte, hat sich nicht bestätigt. Alle haben gerne erzählt, wie es ihnen, ihren Familien oder den Kollegen geht und ergeht. Das hat uns gezeigt: Die Leute im Markgräflerland sehnen sich nach positiven Zeilen in der Zeitung und wollen diese Lichtblicke unseren Lesern durch ihre Erzählungen ermöglichen.

Langsam kehrt wieder eine (andere) Normalität zurück in den Alltag. Daher haben wir uns entschlossen, dass die Zeit der Serie vorbei ist. Hoffentlich aber nicht die der persönlichen Lichtblicke. Wir danken allen, die mitgemacht und (auch uns) Mut gemacht haben. Viel Spaß beim Nachlesen der 23 Lichtblicke!