Zisch-Schreibwettbewerb Herbst 2019

Die Reise durch den Computer

Fr, 06. Dezember 2019 um 15:33 Uhr

Schreibwettbewerb

Von Joshua Feucht , Klasse 4a, Grundschule Vorderes Kandertal, Schallbach

Hallo, ich heiße Joshua und bin zehn Jahre alt. In der Schule lernen wir in Sachkunde in letzter Zeit etwas über die Antarktis. Als Hausaufgaben haben wir aufbekommen, etwas über die Antarktis herauszufinden. Deshalb sitze ich gerade vor dem Computer und suche bei Google Maps nach der Antarktis. Ich will wissen, ob es in der Antarktis ein Dorf oder eine Stadt gibt.

Plötzlich spüre ich ein Summen und ein Brummen, und auf einmal weiß ich nicht mehr, wo ich bin. Ich sehe um mich herum nur Eis und Schnee. Ich kann es kaum glauben, aber ich stehe in der Antarktis! Niemand, aber auch wirklich niemand ist hier außer mir. Ich fühle mich etwas einsam und verlassen und frage mich, wie ich hier wieder rauskomme?

Irgendwann laufe ich los. Ich laufe und laufe, bis ich etwas sehe. Ich sehe ... Pinguine! Einer von ihnen läuft plötzlich auf mich zu. Und fragt mich: "Du bist doch Joshua von der Grundschule Schallbach, oder?" "Ja", antworte ich. "Komm mit", meint der Pinguin "ich helfe dir!" "Okay", sage ich. "Jetzt bauen wir dir ein Iglu", erklärt der Pinguin, "damit du heute Nacht darin schlafen kannst." Der Pinguin baut mir danach auch noch einen Schneemann vor das Iglu, damit ich nicht so einsam bin. "Jetzt laufen wir noch zum Meer, um uns ein paar Fische zu fangen", sagte der Pinguin.

Ich frage den Pinguin: "Wie komme ich denn wieder nach Hause? Ich habe Heimweh und mir ist kalt." Der Pinguin antwortet: "Na, mit den Schiff!" "Aber ich bin durch den Computer hierher gekommen!", sage ich. "Ach so", meinte der Pinguin. "Wenn du mutig bist und die Klippen runterspringst, dann kommst du auch nach Hause!" Etwas ängstlich stimme ich zu.

Gemeinsam mache ich mich mit den Pinguin auf den langen Weg zu den Klippen. Wir wandern viele Stunden, bis wir endlich da sind, da der Pinguin so langsam ist. Endlich angekommen danke ich dem Pinguin für seine Gastfreundschaft und Hilfe und verabschiede mich von ihm. Dann nehme ich meinen ganzen Mut zusammen und ... springe!

Ich falle und wieder brummt und summt es ... und schwups, sitze ich wieder vor dem Computer.