Die Wunden heilen langsam

Gerd Braune

Von Gerd Braune

Mo, 25. März 2019

Panorama

30 Jahre nach der Havarie des Öltankers Exxon Valdez vor der Küste Alaskas hat sich die Natur erholt / Doch es gibt Ausnahmen.

CORDOVA. Der Prince William Sound in Alaska besticht durch seine landschaftliche Schönheit. Nichts deutet darauf hin, dass sich hier vor 30 Jahren die bis dahin größte Umweltkatastrophe der US-Geschichte ereignet hatte: die Havarie des Öltankers Exxon Valdez. Dreißig Jahre danach hat sich die Natur erholt. Aber völlig abgebaut ist das Öl nicht, Reste finden sich weiter im Boden. Und nicht alle Tierbestände sind so stark wie vor der Tragödie.

"Wir sind vielleicht an einem Punkt, an dem wir vergeben können, aber wir können nicht vergessen", sagt Clay Koplin, Bürgermeister des malerischen Städtchens Cordova am Fuß der schneebedeckten Chugach-Berge im Süden Alaskas. "Wir können nicht vergessen, dass Nachlässigkeit Umwelt, Wirtschaft und Sozialstrukturen zerstörte", sagt er.

Die neue Zeitrechnung "vor und nach der Ölpest" beginnt mit dem frühen Morgen des 24. März 1989. Vier Minuten nach Mitternacht rammt der mit 1,2 Millionen Barrel (fast 200 Millionen Liter) Öl beladene Tanker "Exxon Valdez" das Bligh-Riff. Am ...

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