Doppelter Boden

Jakob Schönhagen

Von Jakob Schönhagen

So, 25. August 2019

Basel

Der Sonntag Archäologen gewinnen neue Erkenntnisse über Basels frühe Siedlungsgeschichte.

Was in anderen Kommunen Sensationen auslöst, ist in Basel nichts Besonderes. Erst jüngst sind Archäologen beim Neubau des Amts für Umwelt und Energie an der Spiegelgasse wieder auf zahlreiche Mauern, gefüllte Kellerräume und Reste von mittelalterlichen Holzgebäuden gestoßen. Über eine Stadt und ihren doppelten historischen Boden.

Dass er keine guten Arbeitsbedingungen hat, kann Guido Lassau kaum behaupten. Nicht wenige seiner Kollegen dürften den Archäologen um seinen Job beneiden. In Basel ist der 56-Jährige verantwortlich für die kantonale Fachstelle für archäologische Bodenforschung. "Es gibt zwar auch andere archäologische Paradiese, aber in Basel zu arbeiten, ist schon sehr spannend", gesteht der seit 2002 in der Nordschweiz weilende Archäologe. Und betont: "Die Altstadt Basel firmiert unter den Fundstellen von nationaler Bedeutung."

Zum Vergleich: Stoßen bei Bauvorhaben in anderen Städten Arbeiter auf archäologische Funde, wirft das in erstaunlicher ...

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