Bundesliga

Dritter Sieg in Folge: SC Freiburg weiter im Aufwärtstrend

Eyüp Ertan

Von Eyüp Ertan

So, 20. Dezember 2020 um 17:22 Uhr

SC Freiburg

Am Ende der englischen Woche besiegt der SC Freiburg am 13. Spieltag Hertha BSC mit 4:1 (1:0). Dabei schafften es die Spieler von Christian Streich, über weite Strecken der Partie eine souveräne Leistung abzurufen.

Nach einem 2:0-Heimsieg gegen Arminia Bielefeld und einem 2:0-Auswärtssieg unter der Woche auf Schalke legt das Team von Christian Streich im letzten Ligaspiel des Kalenderjahres am Ende der englischen Woche mit einem weiteren Dreier nach: Gegen den direkten Tabellenkonkurrenten aus Berlin gelang den Freiburgern ein souveräner 4:1-Sieg (1:0). Die Freiburg zeigten dabei, mit Ausnahme einer kurzen Phase nach Wiederanpfiff, eine souveräne und kontrollierte Leistung und konnte so am Ende verdient drei Punkte einfahren.

Freiburg startet gut ins Spiel

Der Sportclub startete deutlich besser ins Spiel: Bereits nach sechs Minuten konnte Vincenzo Grifo das 1:0 erzielen, Herthas Keeper Schwolow, bis zum Sommer noch in Freiburg gewesen, hatte beim Treffer des Freiburger Offensivspielers nur das Nachsehen. Berlin brauchte bis zur 40. Minute, um überhaupt einen Schuss auf das Tor zustande zu bringen – insgesamt mussten die Berliner also satte 130 Minuten auf einen Torschuss warten, schließlich hatte im Spiel zuvor gegen Mainz gar keinen Torschuss hinbekommen. Die Freiburger verpasste es, mit dem Halbzeitpfiff das 2:0 zu erzielen: Grifo musste im eins gegen eins gegen seinen Ex-Kollegen Schwolow den kürzeren ziehen.

Die Berliner starteten mit viel Wucht nach Wiederanpfiff: Der Aufwand der Hauptstädter wurde in der 52. Minute durch den Ausgleichstreffer von Dodi Lukébakio belohnt. Hertha drückte, ließ dabei aber gute Gelegenheiten durch Niklas Stark (55.), Jordan Torunarigha (56.) und Krzysztof Piatek (57.) liegen – ein Umstand, der sich rächen sollte. Die Streich-Elf profitierte davon, dass Ermedin Demirovic aus dem Nichts seinen ersten Bundesligatreffer erzielte: Mit dem Schienbein brachte er die Freiburger erneut in Führung (59.).

Gulde sorgt für die Vorentscheidung

Nur acht weitere Minuten später die Vorentscheidung: Nach einer Grifo-Ecke war es Manuel Gulde, der per Kopf zum 3:1 einnetzen konnte (67.). Vincenzo Grifo bestätigte einmal mehr seine überragende Form: Der italienische Nationalspieler war in dieser Saison bislang an zehn Toren beteiligt, erzielte dabei sechs selber und bereitete vier weitere vor. Kurz vor Schluss konnte Nils Petersen einen Elfmeter verwandeln – Lucas Höler war im Strafraum der Berliner gefoult worden (90.).

Damit geht der SC Freiburg auf Rang zehn in die verkürzte Winterpause. Am Mittwoch erwartet das Team von Christian Streich zudem der Pokal-Kracher beim VfB Stuttgart.
Die Aufstellung zum Spiel:
SC Freiburg: Fl. Müller - Lienhart, K. Schlotterbeck, Gulde - Schmid, Santamaria (90.+1 Abrashi), Höfler, Günter - Sallai (60. Jeong), Grifo (80. Petersen) - Demirovic (60. Höler)
Hertha BSC: Schwolow - Pekarik (74. Zeefuik), Boyata (74. Ngankam), Torunarigha, Mittelstädt - N. Stark - Darida, Guendouzi - Lukebakio, Piatek (86. Redan), Matheus Cunha (46. Dilrosun)

Schiedsrichter: Tobias Reichel (Stuttgart). Tore: 1:0 Grifo (7.), 1:1 Lukebakio (52.), 2:1 Demirovic (59.), 3:1 Gulde (67.), 4:1 Petersen (90.+4/Foulelfmeter).

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