Schleiereulen sind weniger gefährdet

Silvia Faller

Von Silvia Faller

Fr, 15. Juli 2011

Ebringen

Schleiereulen wurden von der roten Liste der gefährdeten Tiere gestrichen, auch dank engagierter Naturschützer wie Fred Braun.

EBRINGEN. Seit zwei Jahrzehnten brüten Schleiereulen in Ebringen. Im Dachstuhl eines nicht mehr genutzten Umspannturms des früheren Badenwerks am nördlichen Ortsrand Ebringens. Der Gemeinderat Fred Braun und sein Bruder Ewald haben die Brutstube im Turm eingerichtet. In diesem Jahr sind fünf Junge darin groß geworden. Ende Juli werden sie wohl flügge sein, informierte Fred Braun in der jüngsten Ratssitzung.

Schleiereulen jagen in der Dämmerung und vor allem nachts. Wer sie zu Gesicht bekommen will, muss sich demnach abends aufmachen und braucht Geduld. An diesem Samstag Mitte Juli setzt die Dämmerung kurz nach neun ein. Die Wolken glühen orangerot, die Bläue ist zu einem schmalen lichten Band über den Vogesen zusammengeschnurrt. Die Farben erscheinen intensiver als sonst, die Ebringer Weinberge wirken limonengrün und die Ziegeldächer tiefrot. Viertel vor zehn ist es so weit. Es ist fast dunkel. Eine Eule zeigt ihr auffällig weißes Gesicht am Flugloch. Da, sie fliegt aus, die im Verhältnis zur Körpergröße erstaunlich langen Schwingen zum lautlosen ...

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