Sterbefasten

Ein Suizid auf Raten

Herbert Eberl

Von Herbert Eberl (Freiburg)

Do, 18. Juni 2020

Leserbriefe

Zu: "Es braucht Todesmut", Beitrag von Sigrun Rehm (Politik, 6. Juni)
Habe Ihren Artikel gelesen, zuerst mit Kopfschütteln, dann mit der Frage, wie Sterbefasten in die Zeiten von Corona passt. Gibt es doch Menschen mit ohnehin geringem und durch Corona noch geringerem Einkommen, die zum Fasten gezwungen sind. Oder jene, die bereits in Armut leben. Fasten ist für diese kein Fremdwort. Zum Artikel selbst, einem Suizid auf Raten, würde ich mir wünschen, es gäbe für solche Fälle eine vom Gesetzgeber zulässige schnellere Lösung. Die Informationspflicht der BZ ist gut und auch richtig. Obigen Artikel zähle ich leider nicht dazu. Herbert Eberl, Freiburg