Ein Zeichen für Jerusalem

Benedikt Sommer

Von Benedikt Sommer

Do, 17. Oktober 2019

Emmendingen

BZ-Plus Rohling der Emmendinger Bodenintarsie, dem Symbol des interkulturellen Dialogs, wird Teil der Säulenskulptur in der heiligen Stadt.

EMMENDINGEN. Am Dienstagnachmittag ist der "Engel der Kulturen" nun auch in Emmendingen angekommen. Die Bodenintarsie mit dem Symbol der drei westlichen Weltreligionen wurde im Rahmen einer mehrstündigen Aktion feierlich am Schlossplatz in den Boden eingelassen. Emmendingen reiht sich damit ein in eine inzwischen lange Reihe von Städten und Gemeinden, die diesem Symbol des interkulturellen Dialogs an einem zentralen Ort einen Platz gewähren.

Genau genommen sei Emmendingen die 137. Stadt, sagte die Künstlerin Carmen Dietrich, die das Projekt 2008 gemeinsam mit ihrem Partner Gregor Merten ins Leben gerufen hat. Zuvor sei die Aktion in Hamm in Westfalen durchgeführt worden, demnächst gehe es nach Gelsenkirchen. Mit diesem klaren Statement gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus, Islamophie und Fundamentalismus wehre man sich gegen alle spaltenden Tendenzen in der Gesellschaft. Aus diesem Kreis der Religionen "ist keine Gruppe herauszulösen, ohne dass ...

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