Einschnitt in Nordkorea

Harald Maass

Von Harald Maass

Mi, 31. Juli 2002

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Pjöngjang schafft das staatliche Verteilungssystem ab / Marktwirtschaftliche Reform.

Millionen Nordkoreaner bekommen in diesen Tagen erstmals keine staatlichen Bezugsscheine für Reis, Gemüse und Fleisch. Stattdessen müssen sie Nahrungsmittel künftig in Geschäften und Märkten kaufen. Die Abschaffung des staatlichen Verteilungssystems ist der bislang der größte Einschnitt in das Wirtschaftssystem des sozialistischen Staates. Um die Not der hungernden Bevölkerung zu lindern, reicht er jedoch nicht aus.

Die rund 20 Millionen Menschen in Nordkorea, die bisher durch amtliche Verteilungsstationen versorgt wurden, sollen Nahrungsmittel künftig gegen Geld erwerben. Die Regierung wolle damit "den Enthusiasmus der arbeitenden Bevölkerung" und die Wirtschaftsproduktion ankurbeln, erklärte ein Sprecher des nordkoreanischen ...

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