Speerwurf

Elf Jahre Verspätung: Christina Obergföll erhält Silber von Olympia 2008

Uwe Schwerer

Von Uwe Schwerer

So, 25. August 2019 um 19:16 Uhr

Leichtathletik

BZ-Plus "Tag der Gerechtigkeit": Die Ortenauer Speerwerferin Christina Obergföll hat das Edelmetall bekommen, das sie sich einst in Peking verdient hat. Damals rangierte eine Dopingsünderin vor ihr.

Der Ort des Geschehens, ein ehemaliges Gefängnis, zum schicken Hotel Liberty ausgebaut, war durchaus geeignet, zwiespältige Gefühle hervorzurufen. Ebenso der Zweck der Zusammenkunft. Denn diese Geschichte dreht sich um Betrug und die Frage, wie Gerechtigkeit herzustellen sei. Und außerdem darum, einen würdigen Rahmen für eine Medaillen-Neuvergabe zu schaffen. Es wurde am Ende dann doch eine heitere Veranstaltung. "Ein toller Moment. Meine Erwartungen wurden übertroffen", sagte Christina Obergföll – und ihre Augen glänzten. An ihrem Hals baumelte die Silbermedaille der Olympischen Spiele von Peking aus dem Jahr 2008.
Rückblick: Jetzt hat die Familie Vorrang – Obergföll beendet ihre Karriere (September 2016)
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