Aufarbeitung

Angehörige kämpfen um Wiedergutmachung deutscher Nazi-Verbrechen

Bärbel Nückles

Von Bärbel Nückles

Do, 17. August 2017

Elsass

Die Nazis zwangen Franzosen, für sie zu kämpfen / Angehörige streiten noch heute für ein offizielles Bekenntnis Deutschlands zu diesen Verbrechen.

Armand Gangloff starb im Juni 1944 auf einem Schlachtfeld in Weißrussland, ein Franzose in einer deutschen Uniform, der wider seinen Willen in die Wehrmacht eingezogen worden war. Heute kämpft seine Nichte Renée Baudots dafür, dass er nicht vergessen wird. Sie setzt sich auch dafür ein, dass das Unrecht anerkannt wird, das ihrem Onkel und weiteren 130 000 Franzosen aus den besetzten Regionen angetan wurde. Am 25. August wird aus Anlass des 75. Jahrestages der Zwangsrekrutierungen im Straßburger Münster eine Gedenkveranstaltung stattfinden – ohne offizielle Beteiligung aus Deutschland.

Renée Baudot hat die Geschichte ihres Onkels der BZ erzählt. Sie verbindet damit eine Hoffnung: "Wir erwarten ein Zeichen", ...

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