Eine Synagoge als letzter Wunsch

Marco Kupfer

Von Marco Kupfer

Sa, 28. Juni 2014

Emmendingen

Werner Bloch besuchte seine alte Heimatstadt Emmendingen.

EMMENDINGEN. "Nach meinen Plänen ist das meine letzte Reise, mit 90 ist Schluss", sagt Werner Bloch. Es wird ihm schwerfallen, seine alte Heimat Emmendingen zu verlassen und abzureisen, am Sonntag. Zurück nach Israel zu fliegen, wo er vor fast 69 Jahren ein neues Leben begann – und es kurz darauf im Krieg fast verlor. Wo er zwei Mal von vorne beginnen musste.

Geboren am 4. März 1924 in Freiburg, verbringt der Enkel des Zigarrenfabrikanten Max Bloch seine Kindheit in Emmendingen. Er besucht die Markgrafenschule und die Realschule. Er stürzt vom Reck und bricht sich beim Rodeln am "Blocher Loch" nahe der elterlichen Villa den Fuß. In Emmendingen sind die Blochs gut vernetzt: "Wir hatten viele christliche Bekannte, das Verhältnis war sehr gut", sagt Werner Bloch. Der Junge erlebt eine Gesellschaft im Umbruch, die über die neue Ordnung geteilter Meinung ist. "Ein Klassenkamerad war ein fürchterlicher ...

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