Futter für den Biber

Sylvia-Karina Jahn

Von Sylvia-Karina Jahn

Sa, 23. März 2019

Emmendingen

Am Brettenbach bei Sexau haben Kinder der Grundschule zusammen mit Joachim Göhringer Weidenstecklinge gesetzt.

SEXAU. Die Kinder wissen genau, warum sie an diesem Morgen hier am Brettenbach sind. "Um dem Biber einen besseren Lebensraum zu geben", erklärt Finja. "Und wir sorgen dafür, dass die Landwirte keine Probleme mit den Bibern bekommen." Wie das geht? Mit kleinen Weidenstecklingen, die schön austreiben sollen und deren Sprösslinge dem Nager schmecken, der sich offenbar seit dem Herbst am Bach angesiedelt hat.

Den Biber hatte der Jäger und Gemeinderat Joachim Göhringer im Spätherbst entdeckt und mit der Wildkamera dokumentiert (BZ vom 5. Januar). Und weil er weiß, dass der fleißige Nager nicht überall gern gesehen ist, hatte er die Idee mit dem Biberprojekt. "Wir wollen dem Biber helfen, damit er mehr zu essen findet", ergänzt Marlene. Dabei soll der Sexauer Neubürger auch ein bisschen dorthin gelenkt werden, wo sein Tatendrang keinen Schaden anrichtet, sagt Milo: "Der Biber soll Dämme bauen können, ohne dass er die Landschaft überflutet, damit die Landwirte ihn nicht vertreiben."
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