BZ-Interview

Enkeltrickbetrüger: Wie suchen die Gauner ihre Opfer aus?

Klaus Dangel

Von Klaus Dangel

Mo, 04. März 2013 um 08:56 Uhr

Donaueschingen

Sie haben es auf ältere Menschen abgesehen und bringen sie um ihr Erspartes: Enkeltrickbetrüger schlagen auch in Südbaden immer wieder zu. Wie gehen sie vor – und wie kann man sich schützen?

Sie rufen bei älteren Menschen an und geben sich als Verwandter aus. Dann berichten die Enkeltrick-Betrüger von einer Notlage und dass sie dringend Geld brauchen – so jüngst geschehen auch in Donaueschingen. Mehr als 10.000 Euro luchsten Unbekannte einem Rentner aus Donaueschingen ab. Harry Hurtz, Sprecher der Polizeidirektion Villingen-Schwenningen, schildert im Gespräch mit Klaus Dangel das Vorgehen der Betrüger.

BZ: Herr Hurtz, wie suchen die Gauner ihre Opfer aus?
Hurtz: Es fällt auf, dass die Anrufer kurze Telefonnummern bevorzugen. Offenbar filtern sie genau solche Nummern aus Telefonverzeichnissen, weil kurze Nummern wahrscheinlich zu Haushalten gehören, die schon seit Jahrzehnten denselben Telefonanschluss haben. Folglich ...

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