Erdbeobachtungssatellit startet ins All

dpa

Von dpa

Sa, 21. November 2020

Panorama

Der Anstieg des Meeresspiegels zählt zu den größten Bedrohungen, die der Klimawandel mit sich bringt. Um diese Veränderungen zu vermessen und zu kartieren – präziser als je zuvor –, schicken Wissenschaftler voraussichtlich am Samstagabend, 21. November, den Erdbeobachtungssatelliten "Sentinel 6 Michael Freilich" ins All.

Der Satellit scannt nach Angaben der europäischen Raumfahrtagentur Esa innerhalb von zehn Tagen 95 Prozent der globalen Meeresoberfläche – aus einer Höhe von mehr als 1300 Kilometern millimetergenau. Die Verwirklichung des Geräts ist eine Gemeinschaftsleistung: Die Mission ist eine Kooperation der Esa, der Raumfahrtbehörde Nasa, von Eumetsat und der Wetter- und Ozeanografie-Behörde NOAA. Der Satellit wird von einem Kontrollzentrum in Darmstadt gesteuert.