Erfahrung sammeln bei einem Großturnier

Dagobert Maier

Von Dagobert Maier

Mi, 02. September 2020

Tischtennis

Elf Nachwuchs-Tischtennisspieler aus dem Schwarzwald waren bei den Kids-Open in Düsseldorf an der Platte.

. Mit vielen prägenden Eindrücken und etlichen Tischtennis-spezifischen Erfahrungen kehrten einige Tischtennis-Jugendspieler und -Schüler von den Kids Open in Düsseldorf in den Schwarzwald zurück. Nach der Corona-bedingten Spielpause seit Mitte März konnten sie endlich wieder einmal Spielpraxis sammeln.

Nachdem der Tischtennisbezirk bereits im vergangenen Jahr mit sieben Teilnehmern an Europas größtem Nachwuchsturnier teilgenommen hatte, wurde der Leistungsvergleich mit Gleichaltrigen auch dieses Jahr wieder als willkommene Vorbereitung für die bevorstehende Saison 2020/21 genutzt. Mit Simon Klimmer, David und Lucas Mahler (alle TTC Bräunlingen), Lukas Hägele, Nicolas Böhlefeld (beide DJK Villingen), Tim Fuchs, Simon Bruhn (beide TTSV Mönchweiler), Nina Müller (TTF Stühlingen), Katharina Renner, Lara und Jana Mittmann (alle TTG Furtwangen-Schönenbach) waren elf Nachwuchsspieler aus dem Hochschwarzwald in Düsseldorf an der Platte. Sie waren von den Eindrücken, die sie sammeln konnten, begeistert.

Natürlich beeinflusste die aktuelle Corona-Pandemie auch das Geschehen in Düsseldorf. Während die Kids Open normalerweise mit rund 1500 Teilnehmern aus aller Welt ausgetragen werden, wurde das Teilnehmerfeld Corona-bedingt stark reduziert und auf deutsche Teilnehmer beschränkt. Zudem wurden die Altersklassen auf drei Wettkampfhallen verteilt und es herrschte abseits der Tische Maskenpflicht. Auf Gewohnheiten wie Händeschütteln und Seitenwechsel wurde ebenfalls verzichtet. Für die Schwarzwälder gab gute Ergebnisse beim Leistungsturnier. Die aus Tannheim stammende Katharina Renner ragte heraus: Sie konnte sich bei nur einer Niederlage Platz zwei in der Gesamtwertung der Mädchen 2003/04 erspielen. Zudem konnten Lukas Hägele (Altersklasse 2009/10), Nicolas Böhlefeld (2007/08) und Jana Mittmann (2007/08) sich bis in die jeweilige Endrundengruppe vorspielen. Auch alle anderen Teilnehmer waren mit ihrer individuellen Leistung sehr zufrieden sein. "Trotz der etwas anderen Bedingungen konnte sich der Nachwuchs gut auf die neue Saison vorbereiten", sagte Betreuerin Jennifer Faller (Furtwangen). Zudem habe das Turnier den Nachwuchstalenten die Gelegenheit geboten, sich an die neuen Gegebenheiten zu gewöhnen, da diese auch fester Bestandteil in ihren Vereinsteams bei der im September beginnenden Runde sein werden.