Ermutigende Sprünge in Seefeld und Garmisch

Helmut Junkel

Von Helmut Junkel

Mi, 13. Januar 2021

Skispringen

Kombinierer und Springer des Landeskaders überzeugen beim Deutschlandpokal / Sebastian Rombach zweimal auf dem Podest.

(jun/bz). Es sind schwierige Zeiten. Während Profisportler trotz der Pandemie bei Weltcup-Veranstaltungen privilegiert sind, kämpfen die Athleten in den Landeskadern darum, überhaupt bei Wettkämpfen antreten zu dürfen. Im österreichischen Seefeld waren die Nordischen Kombinierer aus dem Land gefordert, bei einem Deutschlandpokal-Springen in Garmisch-Partenkirchen die Weitenjäger.

Weil die Weltcup-Kombinierer nach vier Wochen Weihnachtspause erst wieder am kommenden Wochenende ins Wettkampfgeschehen eingreifen, war der Vergleich in Seefeld international besetzt. Kombinierer aus Finnland, Polen, der Schweiz und den USA traten gemeinsam mit dem 13-köpfigen Aufgebot der Skiverbände Baden-Württemberg an.

Beim ersten Springen schufen sich die Brüder Pirmin Maier (SC Waldau/SKIF) als Vierter und Jonas Maier als Siebter eine gute Ausgangsbasis für die Laufent-scheidung der Junioren und Aktiven. Im Skatingsprint über fünf Kilometer machten die US-Boys die Podiumsränge unter sich aus. Jonas Maier lief auf Rang fünf, sein jüngerer Bruder Pirmin wurde Sechster. Im Sprungwettkampf dominierte Svenja Würth vom SV Baiersbronn mit Flügen auf 103 und 100,5 Meter und gewann den Langlaufsprint über 2,5 Kilometer vor der J-16-Starterin Katharina Hieber vom SC Degenfeld. Tags darauf setzte sich Würth erneut auf Schanze und Loipe durch – und wieder landete Hieber auf Rang zwei.

Das Kombinationsspringen der Aktiven gewann der 18-jährige Niklas Malacinski (USA) mit dem Flug auf 108,5 Meter. Den totalen Triumph des US-Teams verhinderte Pirmin Maier, der auf Rang zwei sprang. Im Lauf über zehn Kilometer belegten die US-Amerikaner die Ränge eins bis sechs. Als Elfter rettete Jan Anderson die Ehre des SBW-Team, gefolgt von Pirmin Maier auf Gesamtrang 14 und als Siebter der DSV-Wertung. Sein Bruder Jonas Maier verzichtete auf den Start.

Beim vierten Deutschlandpokal der Spezialspringer in Garmisch-Partenkirchen hoben nur acht Athleten des Landeskaders ab. Der 24-jährige Waldauer Sebastian Rombach sprang zweimal auf Rang drei und bestätigte seine aufsteigende Form. Julian Ketterer von der SZ Breitnau wurde zweimal als Achter gewertet, Jonas Jäkle vom Skiteam Schonach-Rohrhardsberg wurde Zwölfter und 13.