Geschichte

Europas Juden waren in der Schweiz nicht willkommen

Martina David-Wenk

Von Martina David-Wenk

Do, 03. September 2020 um 15:09 Uhr

Riehen

BZ-Plus Im Buch "Nur ein Durchgangsland" erläutert der Historiker Simon Erlanger die Schweizer Einwanderungspolitik in den 1930er Jahren. In der Gedenkstätte in Riehen sprach er über seine Forschungen.

"Nur ein Durchgangsland" soll die Schweiz nach ihrem eigenen Verständnis für Flüchtlinge aus Nazi-Deutschland in den 1930er und 1940er Jahren gewesen sein. Simon Erlanger, Historiker an der Universität Luzern, stellte in der Gedenkstätte in Riehen sein Buch mit ebendiesem Titel vor.
Die damalige Flüchtlingspolitik der Schweiz, so das Ergebnis seiner Forschungen, war eine Fortsetzung antijüdischer Ressentiments in der Eidgenossenschaft, die weit vor der Nazidiktatur ihren Anfang nahmen. Ziel der damaligen Innenpolitik sei es stets gewesen, die Menschen nicht heimisch werden zu lassen, da andernfalls eine "Überfremdung" der Schweiz befürchtet ...

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