Nach der Sanierung

Festtag an der Hans-Thoma-Schule in Laufenburg

Brigitte Chymo

Von Brigitte Chymo

Mo, 16. Mai 2022 um 10:30 Uhr

Laufenburg

Am Tag der offenen Tür besichtigen viele Besucher die sanierten Gebäude in Laufenburg. Für das Ergebnis gab es nicht nur großes Lob vom Staatlichen Schulamt

Großer Festtag für die Hans-Thoma Schule nach Abschluss der Sanierungsarbeiten: Samstagmorgen offizielle Einweihung mit geladenen Gästen, nachmittags Tag der offenen Tür und abends die Handwerkerparty. Das 7,4 Millionen Euro Projekt stößt rundum auf Begeisterung.

Dass mit der Sanierung der Hans-Thoma-Schule beste Voraussetzungen zur Umsetzung der pädagogischen Leitsätze geschaffen wurden, beeindruckte auch die Kommission des Deutschen Schulpreises: "Wir sind stolz, zu den besten 20 Schulen in Deutschland zu gehören", freute sich Konrektor Fabian Zoller-Wunderlich bei der Begrüßung der vielen Gäste aus Kommunalpolitik und Verwaltung in der Aula der Hans-Thoma-Schule.

Sanierung und Digitalpakt gingen Hand in Hand

Sein ausdrücklicher Dank galt der Stadt Laufenburg als Schulträger, allen Beteiligten am Projekt und vor allem Rektorin Janine Regel-Zachmann, die an Corona erkrankt war, und daher nur online mit dabei sein konnte. Die Rektorin sei treibende Kraft gewesen. "Wir sind die Schule 4.0", verkündete Bürgermeister Ulrich Krieger stolz. Und: "Wir haben alle Ziele erreicht." Denn Hand in Hand mit der baulichen Sanierung ging eine digitale Aufrüstung einher: "Es ist gelungen, die Sanierung mit dem Digitalpakt zu verbinden. Wir sind digital auf dem neuesten Stand."

Konrektor wie auch Bürgermeister gingen auf die zweijährige Bauzeit ein, die für alle Beteiligten eine Belastung mit sich gebracht hatte. Da waren der Lärm, und weil der Schulbetrieb weiterlief, ständiges Umziehen. Dazu kam Corona. Die Pandemie hatte allerdings den Vorteil, dass Homeschooling angesagt war, was die Sanierung erleichterte.

Schulsanierung als Stadtmarketing

Die Gesamtkosten der Sanierung beliefen sich auf 7,4 Millionen Euro. 27 Prozent waren gefördert, die restlichen 73 Prozent hatte die Stadt Laufenburg aufzubringen. Dazu verwies der Bürgermeister auf die einbrechenden Einnahmen durch Corona: "Aktuell könnten wir ein Projekt dieser Größenordnung nicht mehr angehen." Respekt davor, die Sanierungsmaßnahmen bei laufendem Betrieb umzusetzen, hätten die Planer gehabt, meinte Architekt Ernesto Preiser. Er verwies darauf, dass die Sanierung als Stadtmarketing zu sehen sei, das Laufenburg stärker mache. Lehrern sei nun ein "optimales Arbeiten" möglich. "Bildung ist Standortfaktor", betonte der Leiter des Staatlichen Schulamts Lörrach, Rudolf Schick. Er hob außerdem hervor: "Die Hans-Thoma-Schule ist eine unserer Leuchtturmschulen." An den Prüfungsergebnissen sei zu sehen, was hier geleistet werde.