FRAGEN SIE NUR!: Schutz hier, Pflege da

Katharina Meyer

Von Katharina Meyer

Sa, 09. Mai 2020

Fragen Sie nur

Was ist der Unterschied zwischen einer Tages- und einer Nachtcreme?

Jung und unverbraucht – so wollen die meisten von uns aussehen. Damit die Gesichtshaut möglichst lange von Flecken und Falten verschont bleibt, wird gecremt, was das Zeug hält. Die besseren Cremes im Drogeriemarkt unterscheiden gerne zwischen Tag und Nacht. Doch was ist eigentlich der Unterschied, schließlich ist die Haut morgens und abends dieselbe? "Die Nachtcreme ist meist reichhaltiger als die Tagescreme", sagt Christoph Schempp, Dermatologe an der Freiburger Uniklinik. "Sie enthält mehr Fette und mehr Wirkstoffe – etwa Algenextrakte, Vitamine und Hyaluron." Denn die Regenerationsprozesse der Haut fänden vor allem nachts statt, und dafür soll die Creme nährende Substanzen bereitstellen. "Eine Tagescreme ist dagegen leichter", erklärt Schempp. Das heißt: Weniger Fett, mehr Feuchtigkeit. Der Fettglanz einer Nachtcreme wäre ja auch tagsüber störend. "Und sie hat mehr kosmetische Funktionen wie etwa einen Lichtschutzfaktor, eventuell eine Tönung und Antioxidanzien." Sie soll außerdem mit dem Auftragen eines Make-Up kompatibel sein, so Schempp. Denn das, was die Creme nicht schafft – das richtet dann oft das Make-Up.

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