Frank A. darf seine Kinder bald sehen – vielleicht

Christian Rath

Von Christian Rath

Mi, 22. Dezember 2010

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Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte beanstandet die schwache Position leiblicher Väter.

Frank A. kann doch noch auf Kontakt zu seinen Kindern hoffen. Beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) erzielte er am Dienstag zumindest einen Teilerfolg. Als biologischer Vater kann ihm nicht von vornherein der Umgang mit seinen Kindern verweigert werden, nur weil die Mutter mit einem anderen Mann verheiratet ist und dieser als rechtlicher Vater gilt. Das Urteil hat Signalwirkung weit über den Einzelfall hinaus.

A. ist Nigerianer und kam 2003 nach Deutschland. Er lebte im mittelbadischen Achern, wo sich bald eine Affäre mit der verheirateten Frau B. entwickelte. Die Beziehung der beiden dauerte zwei Jahre und war so ernst, dass Frau B. an eine Scheidung von ihrem Mann dachte. Als B. ...

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