Bilanz 2011

Freiburg-Marathon: Wenn die Sonne zum Feind wird

Andreas Frey

Von Andreas Frey

So, 03. April 2011 um 22:19 Uhr

Leichtathletik (regional)

11.000 Teilnehmer hat der Freiburg-Marathon angelockt – und etliche von ihnen ächzten unter den ungewöhnlich hohen Temperaturen. Ein Läufer musste sogar wiederbelebt werden.

Phillip Willaschek kann nicht mehr, aber da muss er jetzt durch. Aufgeben? Kommt nicht in Frage. In drei Kilometern wartet das Ziel, der erste Triumph, das große Glück. Drei verdammte Kilometer.

Das gesamte Halbmarathon-Feld hat er hinter sich gelassen, seinen ärgsten Verfolger abgeschüttelt, aber hier in Zähringen wollen plötzlich die Beine nicht mehr gehorchen. Zähringen? Phillip Willaschek ist längst in einem langen, schwarzen Tunnel verschwunden. Dass die Sonne glüht und die Beine brennen, spürt er nicht mehr. Er keucht und röchelt, torkelt die Kaiserstuhlstraße hinauf und biegt Richtung Messe ein. "Genieß es!", ruft ihm sein Sozius David Hinze zu. "Ich kann nicht mehr", erwidert Willaschek. Und kann dann doch.

"Bei dieser Hitze war es schon hart." Timo Zeiler Mit letzter Kraft durchschreitet er das Ziel, kniet – und fällt zu Boden. Sanitäter eilen herbei, legen ihn auf eine Trage. Sein Magen wird sich bald entleeren, aber sonst geht ...

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