Das Rieselfeld wird erwachsen

Silvia Faller

Von Silvia Faller

Sa, 26. Juni 2010

Freiburg

Die Stadtverwaltung schließt das "Projekt Rieselfeld" ab und löst das Treuhandkonto auf / Finanziell fast eine Punktlandung.

RIESELFELD. Die Entwicklung des neuen Stadtteils Rieselfeld ist insgesamt eine Erfolgsgeschichte. Das wurde deutlich bei einer Infoveranstaltung zum formellen Abschluss des "Projekts Rieselfeld". Doch die Begeisterung hat ihre Grenzen: Oberbürgermeister Dieter Salomon bekam im Stadtteiltreff "Glashaus" auch mehr als 1400 Unterschriften von Rieselfeldbürgerinnen und -bürgern überreicht, die fordern, dass die im Mai installierte Mobilfunkanlage auf einem Wohnhaus an der Rieselfeldallee wieder abgebaut wird.

In seiner nächsten Sitzung wird der Freiburger Gemeinderat das – schrittweise – Ende der "Projektgruppe Rieselfeld" innerhalb der Verwaltung und die Auflösung des Treuhandkontos beschließen. Für Andreas Roessler, den Vorsitzenden des "BürgerInnenvereins Rieselfeld", ist das ein historisches Ereignis. "Damit verliert unser Stadtteil seine Sonderstellung. Wir werden sozusagen erwachsen", sagte er. Künftig, so Roessler, würden stadtteilbezogene Vorhaben nicht mehr über die "Projektgruppe Rieselfeld" mit Klaus Siegl an der Spitze koordiniert, sondern man dürfe und müsse sich direkt an die einzelnen Ämter und den Gemeinderat wenden ...

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