Ärger wegen Vortrag

Linke wollen den Politologen Jesse nicht an der Uni haben

Frank Zimmermann

Von Frank Zimmermann

Fr, 05. November 2010 um 18:49 Uhr

Freiburg

Zahlreiche linke Gruppen haben etwas gegen einen Vortrag des Politikwissenschaftlers Eckhard Jesse in der Universität. Sie fordern die Ausladung des 62-jährigen Extremismusforschers.

Jesse, der an der er Technischen Universität Chemnitz lehrt, soll am Mittwoch, 10 November, 20.15 Uhr in Hörsaal 1015 auf Einladung des Studium Generale und der Katholischen Akademie der Erzdiözese zum Thema "Politischer Extremismus – was ist harter, was ist weicher Extremismus?" sprechen.

Jesses Gegner werfen den Veranstaltern vor, "einen ungeheuerlichen Akt von Geschichtsrevisionismus" zuzulassen: Der Rahmen einer Veranstaltung zum Gedenken an Verfolgte des Naziregimes werde dazu missbraucht, gegen die Partei Die Linke zu hetzen und diese mit der NPD "in ein und dieselbe extremistische Ecke" zu stellen. Zudem sei Jesse auch als Person untragbar, weil er für die Zeitschrift "Mut" arbeite und sich antisemitisch ...

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