Umweltausschuss berät über die Altlast der Stolberger Zink AG in Kappel

Jelka Louisa Beule

Von Jelka Louisa Beule

Mi, 22. Februar 2017

Freiburg

Die Stadtverwaltung sieht keine Möglichkeit, die Altlast „Stolberger Zink“ im Ortsteil Kappel selbst zu sanieren und damit das Areal doch noch mit 150 Wohnungen zu bebauen. Das erklärte Ralf Zähringer vom städtischen Umweltschutzamt im gemeinderätlichen Umweltausschuss.

Nach dem Ausstieg des Projektentwicklers Treubau hatten mehrere Fraktionen vorgeschlagen, nach anderen Lösungen zu suchen. Doch auch jetzt wollen sie sich noch nicht geschlagen geben: Die Stadträte forderten weitere Verhandlungen mit der Nachbargemeinde Kirchzarten.

Die bisherigen Pläne für "Stolberger Zink" waren kurz vor Weihnachten gescheitert. Die Treubau AG hatte die Reißleine gezogen, nachdem die Sanierung des Areals 10 bis 13 Millionen Euro kosten sollte – kalkuliert worden war nur mit rund der Hälfte. Das Rathaus kündigte daraufhin an, alles so zu lassen, wie es ist: Denn eine unmittelbare Gefahr gehe von der Altlast derzeit nicht aus. Doch mit dem Scheitern des Projekts wollten sich die Gemeinderatsfraktionen nicht zufriedengeben (die ...

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