Das Baby muss drei Jahre lagern

Ute Schöler

Von Ute Schöler

Di, 12. Juni 2012

Herbolzheim

Die Kleinbrennerei Fitzke produziert in Broggingen einen Schwarzwälder Whisky, der bei Kennern hoch im Kurs steht.

HERBOLZHEIM-BROGGINGEN. Destilliert wird überall, wo Obst gedeiht. Auch die Familie von Edith Fitzke hat das Brennrecht schon seit Generationen. Heute wird in Broggingen sogar Whisky hergestellt – erstklassige Tropfen, die nach "Whisky-Papst" Jim Murray zur Weltelite gehören. Die BZ besuchte die Kleinbrennerei gemeinsam mit dem Kenzinger Whiskykenner Heinrich Bueb.

Sein Grundstoff ist Getreide. Sein Name entstammt dem gälischen Wort für "Lebenswasser", von den britischen Inseln aus gelangte er in die ganze Welt. Doch wie kommt man dazu, das Traditionsprodukt "Whisky" im Schwarzwald zu brennen? "Ich habe damals bei der Badischen Obstbrandprämierung als Prüfer mitgemacht, und dabei auch Bierbrand verkostet", erzählt Edith Fitzke. "Das war so etwas Tolles – du hast das Getreide und den Hopfen geschmeckt!" Doch um dies selbst zu machen, war das für stärkehaltige Ausgangsstoffe vorgeschriebene "gewerbliche Brennrecht" nötig.

Im Jahr 2004 war es soweit: Das seit 1874 gepflegte Abfindungsbrennrecht konnte gegen das gewerbliche Brennrecht eingetauscht werden. Nun durften die Fitzkes auch Bockbier und Pils brennen, und hatten nach intensiver Theoriearbeit ...

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