"Der Gott des Gemetzels"

Polanski zelebriert ein Fest für Schauspieler

Bettina Schulte

Von Bettina Schulte

Mi, 23. November 2011 um 00:02 Uhr

Kino

Roman Polanskis hat Yasmina Rezas großartige Tragikomödie "Der Gott des Gemetzels" verfilmt – und aus dem Viererdrama ein Fest für Schauspieler gemacht.

Es beginnt in einem Park in Brooklyn: Im Dunst erkennt man schemenhaft die Skyline von Manhattan Downtown. Aus dem munteren Treiben schält sich eine Gruppe von Jungen heraus. Es gibt ein harmloses Gerangel. Plötzlich dreht sich einer der Kontrahenten um und schlägt auf den anderen, offenbar den Anführer einer Gruppe, mit einem Ast ein. Schnitt. Jodie Foster sitzt am PC und tippt so etwas wie eine Schulderklärung auf den Bildschirm. Zwei kultivierte Elternpaare aus dem aufgeklärten New Yorker Bürgertum unter sich: Alles wird gut.

Nichts wird gut an diesem denkwürdigen Nachmittag in der so geschmackvoll wie gebildet eingerichteten Wohnung der Longstreets, bei denen die Cowens eigentlich nur kurz vorbeischauen wollten, um sich für ihren Rowdy von Sohn zu ...

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