Was haben sie mit den Kindern gemacht?

Mechthild Blum

Von Mechthild Blum

Do, 29. April 2010

Theater

VOR DER PREMIERE: Armin Holzer inszeniert am Theater Freiburg mit den "methusalems" Kindheitserfahrungen der NS-Zeit.

"Mein Vater ist gefallen." Der Junge schaut Harald Jeske an und sagt mitfühlend: "Oh, hat er sich weh getan?" Diese Art Missverständnis ist nicht das einzige, das die neue Mehrgenerationenproduktion der "methusalems" während ihrer Proben seit November 2009 begleitet. Sagt Jeske, "Die Armee lag vor Stalingrad", meinen die zehn bis fünfzehn Jahre alten Kinder und Jugendlichen, die Soldaten hätten sich mal ordentlich ausgeruht. Verständlich, wenn man weiß, dass hier 15 Erzählungen der 70- bis 80-jährigen Mitglieder des Seniorentheaters am Freiburger Stadttheater, die die Nazizeit noch selbst als Kinder erlebten, als Spielgrundlage dienen. Sie stammen nicht nur aus einer für die jungen Darsteller fremden Zeit. Sie ...

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