Frostige Aussichten

dpa

Von dpa

Mo, 29. März 2021

Wintersport

Deutsche Eiskunstläufer bei der WM abgeschlagen.

Dabeisein ist alles. Dieses Motto dürfte für die deutschen Eiskunstläufer bei den Winterspielen 2022 in Peking mehr denn je gelten. Sie konnten bei der Weltmeisterschaft in Stockholm zwar in drei der vier Disziplinen Olympia-Quotenplätze sichern, liefen, tanzten und sprangen aber weit von der Kufen-Elite entfernt. "Es als Weltspitzenleistungen anzusehen, da sprechen die Ergebnisse für sich", sagte Claudia Pfeifer, die neue Sportdirektorin der Deutschen Eislauf-Union. "Nach einer schwierigen Saison mit drei von vier Olympia-Startplätzen nach Hause zu gehen, ist ein guter Erfolg."

Die Aussichten auf die Peking-Spiele in elf Monaten sind dennoch eher frostig. Der 13. Rang der Berliner Paarläufer Annika Hocke/Robert Kunkel war die beste Platzierung. Bei den Frauen und im Eistanz kamen Nicole Schott (Essen) sowie Katharina Müller/Tim Dieck (Dortmund) jeweils auf Platz 18. Auf Position 26 landete der dreimalige deutsche Meister Paul Fentz (Berlin). Weltmeister wurden in Stockholm: Anna Tscherbakowa (Frauen), Anastasia Mischina/Aleksander Galliamow (Paarlauf), Viktoria Sinizina/Nikita Kazalapow (Eistanz/alle Verband Russland) und Nathan Chen (Männer/USA).