fudder fährt Straßenbahn mit Matern von Marschall (CDU)

Bernhard Amelung

Von Bernhard Amelung

Mi, 20. September 2017 um 18:14 Uhr

Menschen (fudder)

BZ-Plus In der Bahn gibt’s die besten Gespräche: fudder ist mit den Direktkandidaten von Endhaltestelle zu Endhaltestelle durch Freiburg gefahren. Heute: Matern von Marschall, CDU. Ein Gespräch über emissionsfreien Verkehr, die Ehe für Alle und eine durchlässige Gesellschaft.

Matern von Marschall steht in der Krone eines Apfelbaums. Er lacht spitzbübisch-verschmitzt, so als wolle er sagen: "Seht her, ich hab’s gemacht."

So zeigen große Plakate den 55-Jährigen in der Region Freiburg im Wahlkampf zur Bundestagswahl 2017. Seit 2013 ist er Mitglied des Bundestags in Berlin. Dort vertritt er den Wahlkreis Freiburg und die CDU-Fraktion, unter anderem im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Außerdem ist er parlamentarischer Beirat für nachhaltige Entwicklung. Schwerpunktthema grüne Gentechnik. Am 24. September will er für eine weitere Legislaturperiode wiedergewählt werden.

Schon im Wahlkampf 2013 spielte er mit einem Apfel als Motiv. Die Wahlplakate zeigten ihn damals mit einer gelb-rotwangigen Frucht in der Hand. Vielleicht eine Goldparmäne oder Sternrenette. Alte Apfelsorten, die auch auf dem Landgut der Familie von Marschall in Neuershausen wachsen könnten. Ein landwirtschaftliches Idyll in der Nähe von Freiburg.

Dort wächst der junge Matern von Marschall in den Sechzigerjahren auf, bevor ihn ein Studium der Romanistik und Geschichte nach Köln, Sevilla und Lissabon führt. "Wir hatten Rinder, ein bisschen Schweinezucht, Gänse und Hühner. Der unmittelbare Bezug zur Natur und ihren Geschöpfen prägt mich bis heute", sagt er.

Da sich Matern von Marschall naturverbunden zeigt, spielen wir zu Beginn der Straßenbahnfahrt ein kleines Spiel. Er soll Apfelsorten bestimmen. Vor ihm liegen jeweils ein Apfel der Sorte Elstar, Jonagold und Braeburn. Alle haben gelb-rote Backen wie einst sein Wahlkampf-Apfel. Er lacht. "Ich seh’ schon, Sie machen es mir schwer. Können Sie die Äpfel auseinander halten?", sagt er. Ich weiß es. Ich habe mir die Reihenfolge gemerkt. Matern von Marschall tippt auf Gravensteiner. Leider falsch. Ich löse das Ratespiel auf. Schließlich wollen wir über Politik sprechen.

Die Klimaziele von Paris sind erreichbar
Der Stadtteil Günterstal, Endpunkt der Straßenbahnlinie 2, ist ein guter Ort für einen CDU-Politiker wie Matern von Marschall. Bei der Bundestagswahl 2013 holte er dort 36,3 Prozent der Erststimmen. Damit lag er über dem Freiburger Durchschnitt ...

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