Kino

Für sechs Oscars nominiert: Taika Waititis Nazi-Satire "Jojo Rabbit"

Gabriele Schoder

Von Gabriele Schoder

Do, 23. Januar 2020 um 20:15 Uhr

Kino

BZ-Plus Hitlerjunge liebt Judenmädchen. Auch wenn "Jojo Rabbit" angesichts des Nazi-Terrors zu lustig daherkommt: In seiner Humanität und Emotionalität ist der Film doch sehenswert.

Nein, die "Darf man das?"-Frage braucht man nicht mehr zu stellen: Eine Komödie über den Nationalsozialismus macht noch keinen Nazi. Und ja, man darf, man kann auch lachen über Hitler, das wissen wir seit "Der große Diktator" (1940) von und mit Charlie Chaplin, das hat Ernst Lubitsch mit "Sein oder Nichtsein"(1942) ebenso gezeigt wie Mel Brooks mit "Frühling für Hitler" (1967).

Vielleicht ist es ja tatsächlich die subversivste Form der Kritik am "Führer", ihn dem Spott preiszugeben. Oder, um es mit den Worten des neuseeländischen Regisseurs, Drehbuchautors, Schauspielers und Comedian Taika Waititi zu sagen, der selbst Sohn eines Maori und einer Mutter mit russisch-jüdischen Wurzeln ist und für seine Satire "Jojo Rabbit" den Roman "Caging Skies" von Christine Leunen adaptierte: Gibt es einen besseren Weg, Hitler zu ...

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