Kreisliga

Geißlinger Trainer erwarten nach herber Auswärtspleite eine Reaktion

Mario Schmidt

Von Mario Schmidt

Di, 06. Oktober 2020 um 11:00 Uhr

Kreisliga Hochrhein

Der FC Geißlingen zählt zu den Top-Teams der Kreisliga A Ost. Nun ging die Mannschaft aber mit 0:7 beim SV Stühlingen unter. Nach der Klatsche bezieht Co-Trainer Björn Binkert Stellung.

Nach Punkten sind sie nicht unzufrieden beim ehemaligen Bezirksligisten FC Geißlingen. Mit 13 Zählern stehen die Kreisliga-Fußballer nach sieben Spieltagen als Rangvierter der A-Staffel Ost in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen. Beim SV Stühlingen und Ex-Coach Andreas Bauhuber setzte es nun aber eine herbe Klatsche.

BZ: Wie verkraftet man als spielender Co-Trainer ein 0:7 beim SV Stühlingen, Herr Binkert?
Binkert: Ganz schlecht. Bei uns hat die Einstellung gefehlt. In der Defensive waren wir nicht in den Zweikämpfen, kassieren fünf Standardtore, bei denen wir immer zu weit weg vom Gegner waren. Irgendwann bekommen wir auch noch eine Gelb-Rote Karte. Aber trotz allem: Stühlingen hat ein gutes Spiel gemacht.

BZ: Hätten Sie mit so einem Ausgang in Ihren dunkelsten Träumen gerechnet?
Binkert: Nein, absolut nicht. Wir haben zwar sieben, acht verletzte Stammspieler und auch ich spiele nicht mehr jede Partie durch, weil es mittlerweile einfach bessere Spieler bei uns gibt. Zudem helfen uns Spieler aus der Zweiten und den Junioren aus. Aber das darf alles keine Entschuldigung sein für ein 0:7.

BZ: Wo steht Ihre Mannschaft nach diesem Rückschlag?
Binkert: Punktetechnisch ist es nicht so schlecht, aber wir hatten jetzt auch eher leichtere Gegner. Gegen die kommenden Vereine können wir uns beweisen. Am Freitagabend spielen wir in Weizen. Dort erwarten wir eine Reaktion in Sachen Einstellung. Das Ergebnis ist nicht so wichtig. Wir wollen sehen, dass sich in der Einstellung der Jungs etwas tut.