Geisterhaft, hochexpressiv

Roswitha Frey

Von Roswitha Frey

Mi, 10. Juli 2019

Weil am Rhein

Iris Keller hat Goethes Faust als Puppenspiel inszeniert / Das Publikum reagiert begeistert.

WEIL AM RHEIN. "Faust" mal etwas anders aufgemacht, aus moderner Sicht mit poppigen Songs und experimentellem Figurentheater, war in dem außergewöhnlichen Stück "Faust eins. Puppen, Pop und Pudel" im Weiler Kesselhaus zu erleben. Iris Keller aus Binzen hat dieses spannende multimediale Stück um den Goethe-Klassiker mit zwei Darstellern und einem Musiker inszeniert. Als künstlerische Leiterin hat sie für dieses aufwändige Projekt junge Theaterschaffende und Absolventen der Figurentheater-Schule Stuttgart zusammengebracht.

Mobile Wände und durchsichtige Spiegelflächen bilden die Kulissen für die Inszenierung (Szenografie: Oliver Klauser), in der die Geschichte um den Gelehrten Faust und das unschuldige Gretchen aus heutigem Blickwinkel reflektiert wird – voller Witz, Ironie, Humor, aber auch mit gesellschaftskritischem Ansatz, hippem Sprechgesang und etlichen Originaltext-Passagen.

Was sagen uns diese Figuren heute? Was haben sie mit Menschen in unserer Gesellschaft zu tun, in dieser konfliktreichen Zeit von Trump, Flüchtlingen und Me too? Das fragen sich die Schauspieler und ...

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