Die Kirche im Dorf lassen

Manfred Frietsch

Von Manfred Frietsch

Sa, 19. April 2014

Merdingen

Katholiken wollen bei Bildung überörtlicher Kirchengemeinden die örtliche Basis nicht verlieren.

MERDINGEN/BREISACH/MARCH/ GOTTENHEIM. Es führt kein Weg mehr daran vorbei: Die katholischen Pfarrgemeinden im Erzbistum Freiburg stehen vor tiefgreifenden Änderungen. Spätestens zum Jahreswechsel werden sie in neuen, größeren Einheiten aufgehen. Die Eigenständigkeit der Pfarreien, die oft eine Jahrhunderte währende Tradition aufweisen, wird sich auf wenige, meist vermögensrechtliche Themen beschränken. Für die Katholiken wird es eine Herausforderung werden, jeweils vor Ort kirchengemeindliches Leben zu erhalten, um so die Kirche dennoch im Dorf zu lassen.

NEUE ZUSAMMENSCHLÜSSE
Es ist erst gut ein Jahrzehnt her, dass benachbarte Pfarrgemeinden Seelsorgeeinheiten bildeten. So schlossen sich unter anderem die Pfarrgemeinden von Wasenweiler, Merdingen, Nieder- und Oberrimsingen zur Seelsorgeeinheit Merdingen zusammen. Diesen Prozess hatten damals nicht wenige der Merdinger Katholiken mitgestaltet, die dieser Tage im Bürgersaal der Gemeinde zusammenkamen, um sich von Dekanatsreferent Bernhard Huber einen Überblick über die künftige, nun noch viel weitergehende Struktur zu verschaffen. Denn zum Jahreswechsel wird es eine noch größere Seelsorgeeinheit gemeinsam mit Breisach geben. Ebenso werden die bisherigen Seelsorgeeinheiten Gottenheim – vor einem Jahrzehnt aus den Pfarreien von Gottenheim, Bötzingen und Umkirch gebildet – sowie March mit seinen bisher ...

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