Ambulante Pflege hat es schwer

Ralf H. Dorweiler

Von Ralf H. Dorweiler

Fr, 26. April 2013

Grenzach-Wyhlen

Kirchliche Sozialstation hat 2012 ein großes Defizit eingefahren.

GRENZACH-WYHLEN. Die Zahlen sind erschreckend, die die Kirchliche Sozialstation Grenzach-Wyhlen bei einem Pressegespräch am Donnerstag präsentierte. Wir berichteten bereits, dass es 2012 bei dem Verein zu einem Defizit gekommen ist. Dass es sich dabei aber um 110 000 Euro handelt, die bei einem Gesamtumsatz von 950 000 Euro nicht erwirtschaftet werden konnten, ist neu. Der ambulante Pflegedienst geht nun an die Öffentlichkeit und will für eine gerechte Entlohnung kämpfen.

Die Ausgangslage
Aktuell kümmert sich die mit 32 Mitarbeitern besetzte Kirchliche Sozialstation ambulant um 120 Personen im Versorgungsbereich Grenzach-Wyhlen. Die Patienten und Betreuten benötigen die Dienste der Hauswirtschafterinnen, Krankenschwestern oder der Dorfhelferin entweder, weil sie aus dem Krankenhaus entlassen wurden, aber noch nicht vollständig ausgeheilt sind, oder weil sie grundsätzlich der Pflege bedürfen, etwa wegen ihres Alters. Weniger problematisch, so Geschäftsführerin Stephanie Grün, sei der Bereich Altenpflege. Hier werden die erbrachten Leistungen mit den Pflegekassen abgerechnet. Im ...

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